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Niederlassung als Zahnarzt

Ist die Niederlassung als Zahnarzt noch attraktiv?

Auch in Zahnarztpraxen erfreuen sich neue Arbeitsformen zunehmend an Beliebtheit, was die Frage aufwirft, wie attraktiv das konventionelle Arbeitsmodell als Zahnarzt in eigener Niederlassung eigentlich noch ist. Im Beitrag stellen wir die Existenzgründung auf den Prüfstand: Wir betrachten Fakten und Statistiken, untersuchen, welche Argumente heute noch für eine Praxisgründung sprechen, und beleuchten, was Zahnärzte mit Niederlassungsvorhaben unbedingt beachten sollten.

Inhalt

  1. Fakten-Check: Wollen Zahnärzte noch selbstständig sein?
  2. Günstige Marktlage zum Finden der Traumpraxis
  3. Unternehmerische Freiheit ermöglicht hohe Flexibilität
  4. Selbstverwirklichung: Das Realisieren der eigenen Vision
  5. Das Richtige für leistungsorientierte Menschen
  6. Verantwortung als Grundlage für Erfolg und Erfüllung
  7. Die Niederlassung als Zahnarzt lohnt sich – auch finanziell
  8. Erfolgsprognose: der demografische Wandel als Chance
  9. Den Absprung wagen: bereit sein für die Niederlassung als Zahnarzt 

 

Die öffentliche Diskussion um moderne Lebensmodelle, neue Arbeitsformen und unser grundsätzliches Verständnis von Arbeitskultur schlägt unlängst auch in der Dentalwelt hohe Wellen. Manch allzu pessimistische Stimme sieht sogar das klassische Modell der Zahnarztpraxis in eigener Niederlassung auf dem Prüfstand und hinterfragt, wie zeitgemäß und attraktiv die Existenzgründung als Zahnarzt heutzutage eigentlich noch ist.

Tatsächlich hat der Traum von der eigenen Zahnarztpraxis jedoch auch im Zeitalter von Arbeitszweckanalyse und Lebenssinnsuche weder an Gültigkeit noch Faszination verloren. Wir beleuchten, warum es sich nach wie vor lohnt, ihn zu realisieren.

 

1. Fakten-Check: Wollen Zahnärzte noch selbstständig sein?

Die Novellierung des GKV-Vertragsarztrechtsänderungsgesetzes im Jahr 2007 führte zu deutlich mehr Flexibilität hinsichtlich der Beschäftigungsform in der zahnärztlichen Berufsausübung. Seitdem ist in den statistischen Kennzahlen ein klarer Trend zu erkennen: Die Zahl niedergelassener Vertragszahnärzte nimmt kontinuierlich ab, während gleichzeitig mehr und mehr Zahnärztinnen und Zahnärzte in Anstellung bei Vertragszahnärzten oder in MVZ tätig sind. Laut KZBV standen Mitte 2022 bundesweit etwa 45.600 selbstständige Zahnärzte mit Kassenzulassung mehr als 17.000 angestellten Zahnärzten gegenüber.1

Entwicklung der Anzahl niedergelassener gegenüber angestellter Zahnärzte in Deutschland (4. Quartal 1992 bis 2. Quartal 2022)

 Niederlassung als Zahnarzt vs. Anstellung als Zahnarzt – Entwicklung

Quelle: KZBV – Jahrbuch 2022, S. 146.2

Beim Blick auf die Statistik alleine könnte schnell der Eindruck entstehen, dass das klassische Modell der eigenen Praxis an Zugkraft eingebüßt hat und in Zukunft noch weiter an Beliebtheit verlieren könnte. Dies entspricht allerdings ganz und gar nicht der Realität – wie eine aufschlussreiche Studie vom Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) verrät.

Gegenstand der 2021 veröffentlichten Studie war das Berufsbild junger Zahnärzte der „Generation Y“, also der in der Zahnmedizin tätigen „Millennials“, zu denen im Allgemeinen etwa die Jahrgänge zwischen 1980 und 1999 zählen. Zu ihrer langfristigen Karriereplanung äußerten sich die Studienteilnehmer folgendermaßen:

  • mehr als 57 Prozent bevorzugen die Option Niederlassung in der eigenen Praxis
  • 20 Prozent waren noch unentschlossen
  • nur 22,6 Prozent sehen sich auch langfristig eher in Anstellung3

Die große Mehrheit junger Zahnmediziner träumt also durchaus davon, sich in Zukunft selbstständig zu machen. Im Vergleich zu vergangenen Generationen lassen sie sich dazu nur mehr Zeit und nutzen die Arbeit in Anstellung bis dahin als Übergangslösung.

Die Faktenlage bestätigt somit, dass die Niederlassung als Zahnarzt bis auf Weiteres äußerst attraktiv und erstrebenswert bleibt.

 

2. Günstige Marktlage zum Finden der Traumpraxis

Die Praxisübernahme ist nach wie vor die beliebteste Form der Niederlassung. In aller Regel ist sie günstiger als die Neugründung und bietet weitere Vorteile, allen voran die Übernahme des Personals und eines bestehenden Patientenstamms.

Großes Angebot an Praxen auf dem Markt

Die Praxissuche ist generell mit einigen Herausforderungen verbunden. Neben der abnehmenden Beliebtheit ländlicher Regionen als Standort, zählen dazu auch die Größe und Raumstruktur vieler älterer Praxen, die häufig eher ungeeignet für moderne Praxiskonzepte sind.

Die positive Nachricht für alle Praxissuchenden: Momentan besteht auf dem Markt ein Überangebot an zum Verkauf stehenden Praxen. Das erleichtert die Suche und erhöht die Chance, ein geeignetes Objekt zu finden, in dem die Wunschpraxis möglichst nah an der eigenen Vision realisiert werden kann – eine ideale Lage also für jeden mit Niederlassungswunsch.

Praxissuche mit Zuversicht, aber auch Bedacht

Die aktuelle Marktlage ist ein klarer Grund für Zuversicht und vielversprechende Erfolgsperspektiven. Wichtig ist nur, einen gesunden Optimismus zu wahren und sich nicht von zu viel Euphorie anstecken zu lassen, selbst wenn ein Exposé auf den ersten Blick tadellos wirkt. Schließlich könnte es auch versteckte Haken geben. Vielleicht stimmen z. B. Ausstattung und Umsatz – dafür sind aber die Personalkosten zu hoch oder es fallen ungewöhnlich häufig Reparaturen an.

Genauso kann ein großer Patientenstamm zunächst als beeindruckender Pluspunkt wirken. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass viele Patienten nicht unbedingt gleichbedeutend mit viel Umsatz sein müssen. Es empfiehlt sich im Vorfeld also unbedingt eine genaue Prüfung des tatsächlichen Werts des Patientenstamms. Ansonsten läuft man Gefahr, am Ende doch zu viel für die vermeintliche Traumpraxis zu bezahlen.

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3. Unternehmerische Freiheit ermöglicht hohe Flexibilität

Flexibilität wird oftmals als klares Argument gegen die Existenzgründung und für eine Anstellung in einer Fremdpraxis verwendet. Ganz so simpel ist der Sachverhalt allerdings keineswegs. Denn natürlich müssen Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber einerseits auf ein bestimmtes Maß an Flexibilität verzichten – alleine schon durch die langfristige räumliche Bindung an einen festen Standort. Andererseits bietet die Niederlassung in eigener Praxis an vielen anderen Stellen maximale Gestaltungsfreiheit und in diesem Sinne eine Form der Flexibilität, von der die meisten Arbeitnehmer nur träumen können.

So hat man als Praxisinhaber freie Wahl beim grundsätzlichen Arbeitszeitmodell und kann selbst festlegen, …

  • … in welchem Umfang man tätig sein will,
  • … ob es Spätsprechstunden und Schichtarbeit geben soll,
  • … ob Nacht- und Wochenendtermine angeboten werden,
  • … ob man andere Zahnärzte anstellt,
  • … und wie die eigenen Arbeits- und Urlaubszeiten liegen.

Gerade bei letztgenanntem Punkt sind übrigens problemlos Anpassungen möglich, um auf Veränderungen in der aktuellen Lebenssituation zu reagieren – Stichwort: Kinderbetreuung. Selbst als alleiniger Behandler in einer Einzelpraxis lässt sich ein hohes Maß an Flexibilität wahren, wenn man schwierige Phasen mithilfe eines Entlastungsassistenten überbrückt.

Kurz und knapp zusammengefasst: Als niedergelassener Zahnarzt genießt man erhebliche Freiheiten und Möglichkeiten in der grundsätzlichen Arbeitsplanung und – ist die eigene Praxis erst einmal etabliert – auch in der Lebensgestaltung.

 

4. Selbstverwirklichung: Das Realisieren der eigenen Vision

Fragt man selbstständige Zahnärzte nach den Hauptgründen, die sie zum Schritt Niederlassung als Zahnarzt bewegt haben, fällt kein anderes Argument so häufig wie das der Selbstverwirklichung. Denn viele haben in der Assistenzzeit und bei der Arbeit in Anstellung das Gefühl, sich selbst nicht genug einbringen zu können. Die Folge: Frustration staut sich auf, der Wunsch nach Selbstentfaltung und Entscheidungsfreiheit reift.

Die eigene Zahnarztpraxis bietet maximalen Gestaltungsraum zur Umsetzung der eigenen Ideen und Visionen. Alles lässt sich nach den eigenen Vorstellungen realisieren, u. a.:

  • Erstellung und Umsetzung des Praxiskonzepts
  • Festlegen der angebotenen Behandlungsschwerpunkte
  • Gestaltung und Dekoration der Räumlichkeiten
  • Wahl des Führungsstils
  • Zusammenstellung des Teams
  • Ausgestaltung der Arbeitsabläufe und Praxisorganisation

Mit einer weitsichtigen Planung können sogar von vornherein die Weichen für die gewünschte Praxisentwicklung gestellt werden. Ist z. B. klar, dass mittel- oder langfristig Wachstum zu den anvisierten Zielen zählt, sollten Praxisräumlichkeiten gewählt werden, die problemlos die nachträgliche Einrichtung eines oder mehrerer zusätzlicher Behandlungszimmer erlauben.

Wer folglich sein Arbeitsleben selbstbestimmt gestalten und in der Lage sein möchte, Entscheidungen bis ins kleinste Detail eigenständig treffen zu können, für den führt kein Weg an der Selbstständigkeit vorbei. Denn die eigene Praxis bietet einfach einen optimalen Rahmen zur Selbstentfaltung und Verwirklichung der eigenen Vision.

 

5. Das Richtige für leistungsorientierte Menschen

Dass Selbstverwirklichung direkt zu Erfüllung im Beruf führen kann, ist insbesondere für Menschen mit starker Leistungsorientierung wahr. Denn wer von Leistung getrieben ist, hat einen hohen Qualitätsanspruch an sich selbst und andere. In der Position als eigener Chef lassen sich neue Ziele und Leistungskriterien selbst definieren und zur eigenen Zufriedenheit umsetzen.

Dies unterstreicht auch die bereits erwähnte Studie vom Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ). So ist ihr zufolge der Anteil der jungen Zahnmediziner, der angibt mit seiner Berufswahl zufrieden zu sein, unter denjenigen am höchsten, die sich bereits in einer eigenen Praxis niedergelassen haben.4

Anders gesagt: Selbstständige Zahnärzte sind statistisch gesehen zufriedener mit ihrem Beruf als diejenigen in Anstellung. Und was könnte schon ein besseres Argument für ein Arbeitsmodell sein als Freude im Beruf?

 

6. Verantwortung als Grundlage für Erfolg und Erfüllung

Dem Praxisinhaber fallen in der Rolle des Gestalters alle Entscheidungskompetenzen zu und damit auch die Möglichkeit, die Erfolgschancen der Praxis eigenverantwortlich zu lenken. Zu seiner Verantwortung als Selbstständiger gehören dabei zwangsläufig die notwendigen finanziellen Investitionen.

Die Höhe der finanziellen Verantwortung

Der vom IDZ herausgegebene InvestMonitor Zahnarztpraxis gibt eine grobe Orientierung über die für eine Niederlassung als Zahnarzt notwendigen Investitionskosten. Demzufolge war 2019 im Schnitt ein Finanzierungsvolumen von 410.000 Euro erforderlich, um eine Einzelpraxis zu übernehmen; für die Neugründung einer zahnärztlichen Einbehandlerpraxis belief sich die durchschnittliche Finanzierungssumme sogar auf 557.000 Euro.5

Mehr zu den konkreten Kosten einer Zahnarztpraxiseröffnung erfahren Sie in unserem Blogartikel zum Thema.

Derlei hohe Investitionssummen sind natürlich mit einem gewissen Finanzierungsrisiko verbunden. Allerdings sind die Insolvenzrisiken für Zahnärzte statistisch betrachtet verschwindend gering. Gleichzeitig bildet das zu investierende Kapital die zwingende Basis für die großen Chancen, die die eigene Praxisvision verspricht.

Mit der richtigen Einstellung und Vorbereitung zum Erfolg

Entscheidend kann hierbei die Geisteshaltung sein. Natürlich trägt man als Unternehmer ein finanzielles Risiko, aber man sollte dieses für sich unbedingt als das definieren, was es eigentlich ist: eine Investition in die Traumpraxis und die eigene Zukunft.

Wichtig ist außerdem, die finanziellen Risiken im Vorfeld realistisch einzuschätzen. Dazu eignen sich z. B. eine gründliche Standortanalyse sowie eine plausible Mindestumsatzkalkulation und detaillierte Rentabilitätsplanung.

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Verantwortung für die Praxisvision

Eine besondere Verantwortung trägt der Praxisinhaber zudem als Visionär. Auch nach erfolgter Gründung gilt es daher, die ursprüngliche Vision, die der Niederlassung als Zahnarzt zugrunde lag, im Blick zu behalten. Zu diesem Zweck sollte regelmäßig etwas Zeit genommen werden, um immer wieder zu evaluieren, ob das Projekt in seiner Gesamtheit noch in die richtige Richtung geht oder Kursveränderungen vorgenommen werden müssen.

 

 

7. Die Niederlassung als Zahnarzt lohnt sich – auch finanziell

Zwar tragen niedergelassene Zahnärzte hohe finanzielle Risiken, gleichzeitig stehen ihnen aber auch entsprechend hohe Verdienstmöglichkeiten offen, die in aller Regel deutlich über denen angestellter Zahnärzte liegen. Wie viel niedergelassene Zahnärzte genau verdienen, lässt sich nur schwer verallgemeinern, weil dies von zahlreichen Faktoren abhängt, wie z. B. dem Praxisstandort oder dem angebotenen Behandlungsspektrum.

Beispielhaftes Einkommen als selbstständiger Zahnarzt

Um dennoch eine grobe Vorstellung zu gewinnen, lassen sich Beispielzahlen aus dem KZBV Jahrbuch 2022 heranziehen. Für das Jahr 2020 lag das Einkommen von Praxisinhabern vor Steuern im bundesweiten Durchschnitt demnach bei 180.000 Euro. Ein verheirateter „Musterzahnarzt“ mit zwei Kindern, der mit seinen Einkünften genau im Durchschnittswert läge, hätte nach Abzug zu zahlender Steuern und sozialer Beiträge ein verfügbares jährliches Einkommen von 92.200 Euro.6

Hervorragende Verdienstaussichten

Aufschlussreicher als genaue Zahlen ist die Erkenntnis, dass für erfolgreich wirtschaftende Praxen ein immenses Gewinnpotenzial besteht. Zudem ist die eigene Praxis selbst natürlich ebenfalls mehr als ein ideelles Lebenswerk; sie ist gleichzeitig eine wertvolle Geldanlage für die Zukunft, die sich irgendwann mit hohem Gewinn verkaufen lässt.

Wer erfolgreich wirtschaftet und eine lukrative Praxis aufbaut, kann es also zu hohem Wohlstand bringen. Wenn es gut läuft, besteht außerdem die Möglichkeit, sich frühzeitig in den Ruhestand zu begeben, ohne beim Lebensstandard Abstriche machen zu müssen.

Die ausgezeichneten Einkommensmöglichkeiten und das erstklassige Potenzial zum Vermögensaufbau sind dementsprechend in jedem Fall zu den wesentlichen Vorteilen der Niederlassung als Zahnarzt zu zählen.

 

8. Erfolgsprognose: der demografische Wandel als Chance

In einer Trendanalyse zur Entwicklung der Mundgesundheitswirtschaft prognostiziert das IDZ für den zahnmedizinischen Versorgungsbereich bis 2030 einen beeindruckenden Beschäftigungszuwachs von ca. 20 Prozent. Als Ursachen hierfür werden vor allem das wachsende Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung sowie der demografische Wandel genannt.Insbesondere die alternde Gesellschaft dürfte sich stark auf die Notwendigkeit zahnärztlicher Fürsorge auswirken – gerade auch im implantologischen und ästhetischen Bereich.

Die Rahmenbedingungen für die eigene Niederlassung als Zahnarzt sind also auch mit Blick in die Zukunft äußerst erfolgsversprechend. Wer sich zeitnah niederlässt, begibt sich zudem in die günstige Position, frühzeitig einen nachhaltigen Patientenstamm aufbauen zu können. Vor dem Hintergrund der prognostizierten Entwicklung ergibt sich dadurch die große Chance, die eigene Zahnarztpraxis rechtzeitig zu etablieren und sich somit mittel- und langfristig einen wettbewerblichen Vorteil zu verschaffen.

 

9. Den Absprung wagen: bereit sein für die Niederlassung als Zahnarzt

Es sprechen also nach wie vor zahlreiche überzeugende Argumente für die Niederlassung als Zahnarzt. Bleibt nur noch die Frage: Wann ist man eigentlich bereit für die Selbstständigkeit ?

Im Idealfall ist es so weit, wenn man in drei Bereichen die dazu notwendigen Kompetenzen mitbringt:

  • im fachlichen Bereich
  • im Bereich der Personalführung
  • im unternehmerischen Bereich

Dies entspricht allerdings nur selten den realen Gegebenheiten. Denn sowohl im Austausch mit angehenden als auch bereits erfolgreichen Praxisgründern erfährt man häufig, dass viele sich vor der Niederlassung als Zahnarzt nur in fachlicher Hinsicht ausreichend bereit dazu fühlen.

Die Anforderungen als Führungskraft und Unternehmer hingegen sorgen oftmals für Unsicherheit und Zweifel. In einem bestimmten Maß ist dies völlig normal, schließlich werden diese Themen im Studium nicht behandelt. Außerdem eignet man sich viele Kompetenzen erst bei der praktischen und ganz konkreten Aufgabenbewältigung im Alltag richtig an.

Dennoch sollte einem ganz bewusst sein, dass man als Selbstständiger diese verschiedenen Funktionen erfüllen muss. Man sollte also weder personalführungsbezogene noch unternehmerische Aspekte auf die leichte Schulter nehmen und sich so gut es geht auf diese wichtigen Aufgabenfelder vorbereiten. Möglichkeiten dazu bieten z. B. Hospitationen in anderen Praxen, aber auch durch das Hören von Podcasts lässt sich Expertenwissen aneignen. Überaus sinnvoll ist zudem die Teilnahme an Fachseminaren, wie z. B. spezielle Existenzgründungsveranstaltungen.

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Quellen:

1 https://www.kzbv.de/kzbv2022-jahrbuch-web.media.6cb14cc720bfac55d4f06bfe01111d63.pdf

https://www.kzbv.de/kzbv2022-jahrbuch-web.media.6cb14cc720bfac55d4f06bfe01111d63.pdf

3 https://www.blzk.de/blzk/site.nsf/id/li_junge_zahnaerzte_studie_idz.html

4 https://www.blzk.de/blzk/site.nsf/id/li_junge_zahnaerzte_studie_idz.html

5 https://www.idz.institute/fileadmin/Content/Publikationen-PDF/ZahnmedForschVersorg-1_2020_3_1.pdf 

6 https://www.kzbv.de/kzbv2022-jahrbuch-web.media.6cb14cc720bfac55d4f06bfe01111d63.pdf

7 https://www.kzbv.de/kzbv2021-jahrbuch-ohne-goz.media.f1b1223cf58b71cee7fc89ec746f8bf9.pdf 


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